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0 6 In unserer Rubrik ,,Klassentreffen” berichten Men- schen lber Begegnungen mit Schulfreunden, die sie tiber unsere Internetseite wiedergefunden haben. Nicola hat ihre Volksschulklasse wieder ausfindiq gemacht und ein Klassentreffen organisiert. Fir uns berichtet sie davon: ich heiGe Nicola und bin 37 Jahre alt. Urspriinglich komme ich aus der Steiermark in Osterreich, wohne aber schon lange in Wien. Ich habe eine sechsjahrige Tochter, die dieses Jahr in die Schule gekommen ist. Das hat mich an meine eigene Volksschulzeit erin- nert. Wir hatten eine tolle Klassengemeinschaft. Wir lachten viel, schwatzten standig und spielten zusam- men. Ich war sehr neugierig, was wohl aus meinen Mitschilern geworden ist. Vor allem aus Sebastian, unserem Frechsten, dem die Lehrerin immer eine ‘schwarze Zukunft prophezeit hat. Dank der FREUNDE- FINDER-Seite habe ich fast unsere komplette Klasse wiedergefunden. Ich organisierte ein Klassentreffen. in einem Hotel, in dem wir gemeinsam ein Wochen- ende verbracht haben. Kaum sahen wir uns wieder, fiihlte ich mich wie damals. Plétztich war ich wieder die Kleine Schiichterne, die sich nichts zu sagen traute. Dabei bin ich heute Leiterin einer groBen Buchhandlung und habe zehn Angestelite. [EB Die ,,Freundefinder” a Wie hei&en die Personen auf den Fotos? Lesen Sie den Text und erganzen Sie die Namen. g g G @ & xX Was ist richtig? Lesen Sie noch einmal und kreuzen Sie an. DCR ae ar a RU CURR Gaes 20 hatte ein paar rn Die preisten habe ich auf Adhieb wieder- cerkannt. Nina Graue Strahnen in ihren schwar- zen Haaren, Sebastian war immer noch so dinn wie friiher. Andere aber sahen als Erwachsene ganz ‘anders aus. Ich war sehr froh, Manu wiedergusehen, die damals meine beste Freundin war. Leider hatten wir uns total aus den Augen verloren. Als wir uns jetzt wiedersahen, wares, als ware kein Tag vergan- gen. Und das Beste: Manu wohnt in St. Pélten, also gar nicht so weit weg von Wien. Dank der FREUNDE- FINDER haben wir uns wieder. Sicher werden wir in Zukunft Kontakt halten. Unten sehen Sie Erinne- rungsfotos. Die Frau in der Jeansjacke ist Anita, von der ich immer die Hausaufgaben abschrieb. Sie war die Gchlaubte von allen. Die Lockige ist Manu, der Grote ist Klaus. Er trug schon damals immer einen Hut. Die Schwarzhaarige ist Nina, mit der ich auch Ballett tanzte. Und der Diinne ist Sebastian, dem die Lehrerin die schwarze Zukunft vorhergesagt hat. Er ist heute auch noch ziemlich frech. Und ein ge- feierter Neurochirurg!” 1 Nicola ist gern in die Schule gegangen und hat daher ein Klassentreffen organisiert. 2. Die Internetseite hat ihr bei der Suche nach den Mitschiilern von damals sehr geholfen. Zu Manu hatte sie auch nach der Schulzeit regelmaig Kontakt. 4 Die Lehrerin hatte recht: Sebastian ist heute beruflich nicht erfolgreich. Und Sie? Haben Sie schon alte Freunde iiber das Internet wiedergefunden? Erzahlen | 25 ee fainfundawanzig FILM-STATIONEN Clip 1 EM Welchen Beruf habe ich? a Sehen Sie die Fotos an und sammeln Sie Berufe, die zu den Fotos passen kénnten. Sehen Sie den Film. Stoppen Sie bei jedem Klick. Wer kann den Beruf als erstes erraten? Barbara P. Karl H. Friederike W. Nathalie 0. Heinz G. ¢ Zu welchem Foto in b passen die Steckbriefe? Was meinen Sie? Ordnen Sie zu. Sehen Sie dann den Film noch einmal: Vergleichen Sie und erganzen Sie. bedingungen: Schichtdienst Das finde ich sché: = Arbeitsinhalte: Medikamente geben, Blutdruck messen Nachteile: Dokumentation dauert zu lange, Zeit mit den Patienten fehit Arbeitsbedingungen: Einzel- und Gruppen- training, Hausbesuche Das finde ich schén: Arbeitsinhalte: Training mit positiver Verstarkung, Zusammenarbeit mit Heilpraktikern und Ernahrungsspezialisten Voraussetzungen: Studium Tierpsychologie mit Schwerpunkt Hund © Arbeitsbedingungen: Arbeitsinhalte: Gerdusche und Musik erganzen Voraussetzungen: Technikbeherrschung, Ein- {fahlungsvermagen, Fantasie, Aufmerksamkeit loge aufnehmen, as finde ich schdn: Arbeit Uberall moglich rbeitsinhalee: Bacher fir Kinder und Jugend liche schreiben Machteiless =a Voraussetzungen: Fantasie, se © Arbeitsbedingungen: unter- eee schiedliche Arbeitszeiten Das finde ich schén: Beruf hat Zukunft, gutes Einkommen Arbeitsinhalte: Welchen Beruf haben Sie oder hatten Sie gern? Voraussetzungen: handwerkliches fs A Geschick, Kreaivitt, Krafe, Geduld Machen Sie einen Steckbrief wie in 1c und schreiben Nechchcccoee ane Sie dann einen kurzen Text. Klee und Regen, langer Urlaub im ; Winter b _Erzihlen Sie im Kurs. Machen Sie nach jeder Rubrik eine Pause. Die anderen raten den Beruf. 26 | sechsundzwanzig )\EGM Flexibles Wohnen auf Zeit Was ist richtig? Lesen Sie und kreuzen Si FLEXIBLES WOHNEN AUF ZEIT - DER NEUE TREND \ Wohnraum auf Zeit ist in grBeren Stadten besonders gefragt. Kurzfristige Arbeitsplatzwechsel, befristéte Projekteinsatze, F Praktikumsplatze, Auslandssemester, Sprachkurse, Messebesuche, ‘Stidtetrips ~ es gibt viele berufliche und private Griinde, fir ein 5 paar Wochen oder Monate in einer anderen Stadt zu wohnen. Tn den letzten Jahren ist die Nachfrage nach flexiblen Wohn- ‘maglichkeiten gestiegen und es entstehen ganz neue Wohn- und Lebensformen. Wenn Geld keine Rolle spielt, bietet das Hotelzimmer die Klassische Alternative. Fir alle, die nicht gern in einem neutralen Hotelzimmer wohnen, gibt es immer mehr Luxusapartments oder Boarding- 10 Houses. Diese Wohnform ist vor allem in den groRen Bank- und Messestidten immer qefraater. Doch auch Menschen mit einem Kleineren Geldbeutet faben einige Moglichkeiten: Fuir kurzere Zeitraume kann man mit etwas Gliick Menschen finden, die zur gleichen Zeit in die eigene Heimatstadt ziehen und ihre Wohnung tauschen wollen. Fir lingere Zeitraume kann man natiirlich auch méblierte Wohnungen oder Hauser mieten, wofiir es ein stetig wachsendes as Angebot gibt. Wer lieber privat wohnt und Lust auf soziale Kontakte hat, wahlt ein méblier- tes Zimmer bei Menschen, die einen Teil ihrer Wohnung gerade nicht nutzen oder gern Gaste bei sich aufnehmen. Sogar in Studenten-Wohngemeinschaften werden immer haufiger méb- lierte Zimmer fiir einen begrenzten Zeitraum zur Untermiete angeboten, denn auch Studenten | miissen heute immer fiexibler sein und planen ein Austandssemester oder einen Uniwechsel. es ee ES a Luxusapartments und Boarding-Houses sind nicht besonders teuer. ° b Es gibt Menschen, die ihre Wohnungen fiir die Urlaubszeit tauschen. ° c Es gibt kaum méblierte Wohnungen zur Miete. O d Auch bei Studenten wird mébliertes Wohnen immer beliebter. ° Wohnen auf Zeit Sie wollen eine Zeit lang in Deutschland, Osterreich oder der Schweiz wohnen. Wahlen Sie einen Ort und einen Zeitraum. Suchen Sie im Internet nach freiem Wohnraum und machen Sie Notizen zu den Fragen. Welche Méglichkeiten gibt es? Wonngemeinschaften, ae Wer bietet das an /hilft bei der Rainn? Was kostet es? Was sind die Vorteile/Nachteile? Warden Sie dort wohnen wollen? Warum (nicht)? weune Schreiben Sie kurze Texte zu den verschiedenen Méglichkeiten und suchen Sie passende Fotos im Internet. Prasentieren Sie Ihre Ergebnisse im Kurs. siebenundzwanzig | 27 [SETI