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MJB Mission News Volume 3 / ISSN 1999-8414

Attentat in der Wolfschanze


Mindestens eine Person verletzt – Zeugen berichten: Tote und Verletzte in Ostpreußen
Von Andreas Klamm-Sabaot

Berlin / Ostpreußen. 20. Juli 2010. Attentat in der Wolfschanze in Ostpreußen. Auf den
Reichsführer Adolf Hitler wurde ein Sprengstoff-Anschlag verübt. Hitler überlebte den
Sprengstoff-Anschlag. Zeugen berichten die Hose des Reichsführer sei zerfetzt, im Gesicht
und an den Händen sei er blutig. Eine Person sei bei der Explosion durch die zerborstenen
Fenster geflogen, berichtet ein Augenzeuge, der ehemalige Wach-Soldat Kurt Salterberg. In
ähnlicher Form hätten vermutlich damals Blogger, Journalisten und freie Medien über das
Hitler-Attentat berichtet. Doch das war in Deutschland unter dem Staats-Terror des Nazi-
Regimes nicht möglich, denn die Presse und Journalisten waren alle staatlich kontrolliert und
gleichgeschaltet vom deutschen Propaganda-Ministerium und die technischen
Errungenschaften wie Internet und HDTV gab es in dem von den Nationalsozialisten
terrorisierten Land in den Jahren 1933 bis 1945 noch nicht.

Der einzige heute am 20. Juli 2010, noch lebende Augenzeuge der ehemalige Wach-Soldat, Kurt
Salterberg, war zum Zeitpunkt des Attentats 22 Jahre jung und überlebte den Zweiten Weltkrieg.
Die Eindrücke des damaligen Attentats haben den jungen Wachsoldaten traumatisiert. Die Dinge,
die er als Augenzeuge gesehen hat, vergisst er sein ganzes Leben lang nicht: “Hitler war blutig im
Gesicht und an den Händen, seine Hose war zerfetzt, bis an die Oberschenkel, ein Inferno, Qualm,
Dampf und Rauch…, ein Mensch flog durch die zerborstenen Scheiben auf die glühenden
Scherben, Hitler starrt minutenlang auf den Ort des Geschehens, das Zimmer das für eine
militärische Lage-Besprechung diente, lag in Trümmern.”. Die ARD zeigt zur Würdigung der
Verdienste der Offiziere um Graf von Stauffenberg und in Gedenken an die Ereignisse des 20. Juli
1944 eine Dokumentation und ein Interview mit dem letzten noch lebenden Augenzeugen des
Attentats auf Hitler, heute vor 66 Jahren am 20. Juli 1944,
(http://www.tagesschau.de/inland/zwanzigsterjuli100.html ). Ein ausführlicher Bericht mit Kurt
Salterberg wird heute um 22.15 Uhr in der ARD-Sendung “Tagesthemen” zu sehen sein.

MJB Mission News, ISSN 1999-8414, managing editor – Redaktionsleitung:


Andreas Klamm - Sabaot, Journalist, broadcast journalist and author , www.
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© and Copyleft, Creative Commens License by MJB Mission News (ISSN 1999-
8414).
This work is licensed under the Creative Commons Attribution-No Derivative Works 3.0 United States
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MJB Mission News Volume 3 / ISSN 1999-8414

Mehrere Jahre dauert es bis nähere Einzelheiten in Deutschland zum Attentat auf den damals außer
Kontrolle geratenen Reichsführer Adolf Hitler (NSDAP), der von politischen und wirtschaftlichen
Hintermännern zum Führer aufgebaut wurde und eine ganze Nation, das meint den Staat und das
Land Deutschland, in den Tod-sicheren Untergang führte. Nach nur 12 Jahren der Terror-Herrschaft
von Hitler und seines außer Kontrolle geratenen Menschen-verachtenden Partei-Apparates der
NSDAP liegt Deutschland im Jahr 1945 nach einer kaum vorstellbaren Bombenlast, die auf
deutsche Städte durch die Alliierten Streitkräfte abgeworfen wurde, in Trümmern, Schutt und
Asche. Mehr als sechs Millionen Menschen im Holocaust sind zu beklagen und auch der Verlust des
Lebens mehrerer Hunderttausend Menschen in Deutschland, insgesamt 55 Millionen Kriegs-Tote,
eine Katastrophe von kaum vorstellbaren Ausmaß, das die Offiziere um Graf von Stauffenberg
verhindern wollten mit dem umstrittenen Mittel eines Sprengstoff-Anschlags. Obgleich den
Offizieren des Nazis-Regimes bekannt sein musste, dass die Mehr-Fronten-Kriege nicht mehr zu
gewinnen waren, verheizten sogar noch in den letzten Tage der Fronten-Krieg und der Menschen-
verachtenden Gewalt-Eskalationen die NSDAP-Gewalt-Herrscher 16jährige Kinder an den Fronten
im Osten und im Westen.

Genau diese und weitere Katastrophen wollten die deutschen Offiziere Graf von Stauffenberg heute
vor 66 Jahren verhindern. Der Versuch die Gewaltherrschaft von Adolf Hitler mit einem Bomben-
Anschlag zu beenden scheiterte. Graf von Stauffenberg und die weiteren Offiziere, die eine
Katastrophe für Deutschland und die Menschen verhindern wollten, wurden erschossen.

Die beteiligten Menschen an dem geplanten Umsturz-Versuch und dem Attentat an Hitler stammten
vor allem aus dem Adel, der Wehrmacht und der Verwaltung. Es wird vermutet, dass der
Personenkreis vielfach Kontakte zum Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke hatte,
dokumentierte das Online Lexikon Wikipedia. Den mehr als 200 Menschen, die nach dem Attentat
auf Hitler hingerichtet wurden, gehören unter anderem der Generalfeld-Marschall, Erwin von
Witzleben, 19 weitere Generäle, 26 Oberste, zwei Botschafter, sieben Diplomaten, ein Minister, drei
Staatssekretäre sowei der Chef des Reichskriminalpolizeiamts (RKPA) an. An den Vorbereitungen
für den militärischen Umsturz sollen auch mehrere Oberpräsidenten, Polizei-Präsidenten und
Regierungs-Präsidenten beteiligt gewesen sei.

Die von Claus Schenk Graf von Stauffenberg in einer Aktentasche unter dem Lagetisch in der
Wolfschanze platzierte Sprengladung tötete zwar Menschen, doch nicht den Diktator Adolf Hitler
und damit musste der Umsturz-Versuch deutscher Offiziere, Beamte und des Adels als gescheitert
betrachtet werden. Die am Attentat beteiligten Menschen wurden standrechtlich noch in der Nacht

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zum 21. Juli im Hof des Berliner Bendler-Blocks, dem Sitz des Oberkommandos des Heeres,
erschossen.

Gedenk-Veranstaltungen zum 20. Juli 1944


Zum Gedenken an die Befreiungs-Versuche des 20. Juli 1944 finden heute mehrere Gedenk-
Veranstaltungen statt, etwa ein ökumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee. Die
Bundesregierung lädt in der Gedenk-Stätte Deutscher Widerstand im Bendler-Block zu einer
Feierstunde. Zu den Gedenk-Feierlichkeiten werden auch Verteidigungs-Minister Karl-Theodor zu
Guttenberg und Bundesrats-Präsident Jens Böhrnsen erwartet.

Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen und der Stellvertretende BVV-Vorsteher Carsten


Engelmann haben gemeinsam gemeinsam mit dem Bund der Verfolgten des Naziregimes Berlin
e.V. am Dienstag, 20. Juli 2010, um 10 Uhr an dem Gedenk-Stein für die Opfer des
Nationalsozialismus am Steinplatz zum 66. Jahrestag einen Kranz niedergelegt.

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